HPV Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Der Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) entsteht durch die Infektion mit dem HPV Virus. Diese Papillomaviren werden sexuell übertragen wobei 70% aller sexuell aktiven Personen mit diesem Virus in Kontakt kommen. In den meisten Fällen wird der Virus durch das weibliche Immunsystem eliminiert. Es kann jedoch auch zu Erkrankungen wie Genitalwarzen oder dem gefürchteten Gebärmutterhalskrebs kommen.
Bei über 70% der weltweit aufgetretenen Zervixkarzinomen wurden HPV Viren nachgewiesen. Bis vor kurzem war der einzige Schutz vor dieser Krebsart die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung bei Frauen. Trotzdem erkranken weltweit jährlich bis zu 500 000 Frauen an dieser Krebsart. Der Gebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache.

Seit kurzer Zeit ist eine Impfung gegen HPV Viren möglich und damit der erste Impfstoff gegen Krebs auf dem Markt. Leider ist diese Information noch nicht bis zu den Patienten vorgedrungen und es ist noch sehr viel Aufklärungsarbeit nötig. Sprechen Sie mich wegen einer Impfung an.

Kinder und Jugendliche sollten schon sehr früh vor einer HPV Infektion geschützt werden. Der optimale Impfzeitpunkt ist vor einer sexuellen Aktivität. Auch später kann noch geimpft werden, da eine Ansteckung in jungen Jahren noch nicht sehr wahrscheinlich ist. Die Impfung kann beim Kinderarzt, Gynäkologen oder dem Hausarzt durchgeführt werden.

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